
Danzwiesen (Milseburg) wird erstmals in einer Beschreibung des Amtes Bieberstein nach 1575 erwähnt.
Der Ort liegt bis zu 720 m hoch und wird von der Milseburg mit 835 m Höhe überragt.

Es handelt sich um eine Streusiedlung, die um die Milseburg verteilt liegt.
Im Folgenden gehören dazu
Danzwiesen (Milseburg)
Delzenhof
Vorderstellberg
Hinterstellberg
Grabenhof
Öchenbach
Einige Daten
Ortsbeirat Danzwiesen (Milseburg)
Waltraud Flügel-Büttner
Manfred Schütz
Ottmar Mihm






Freiwillige Feuerwehr Danzwiesen (Milseburg)
Vorstand | Lothar Büttner
Wehrführer | Matthias Kempf
Stellvertreter | Oliver Kempf

Gaststätten
Ferienwohnung
Wanderreiten auf arabischen Pferden



Danzwiesen (
Besonderer Feiertag von Danzwiesen
Gottesdienste

Wie kam Danzwiesen (Milseburg) zu seinem Namen?
Danzwiesen | Tannenwiese? | Tanzwiesen?
So ganz einig ist man sich da nicht.
Die einen sagen der Name kommt von den Tannen, die einst hier gestanden haben sollen. Aber kann das denn sein, wo doch früher um die Milseburg in erster Linie Buchen gestanden haben sollen und erst der Arbeitsdienst die Hochebenen der Rhön mit Nadelbäumen aufgeforstet haben?
Wahrscheinlicher ist da wohl diese alte Sage vom Elfentanz:
Ein noch jung vermählter Ritter von der Milseburg ritt eines abends bei hellem Sternenschein nach Hause. Als er nun die große Wiesenfläche unter der Milseburg erreicht hatte, da gewahrte er auf einmal eine Schar lieblicher weiblicher Gestalten, die sich dort in fröhlichem Reigen drehten. Er sah dem Spiel lange Zeit zu, und immer näher kamen die Tänzerinnen. Ohne dass er wusste, was er tat, sprang der Ritter vom Pferde und umschlang eine der Tänzerinnen. In seliger Lust wirbelte er dahin, bis die Elfen mit dem Morgennebel wieder verschwanden. Der Ritter hatte nun weder Ruhe noch Rast; er vernachlässgte sein junges Weib und kehrte sich nicht an deren Bitten und Tränen. Abend für Abend verließ er die Burg, eilte nach der Wiese und tanzte lustig mit den Elfen.
Einmal schlich ihm, von Eifersucht getrieben, seine junge Gemahlin nach, mischte sich unbemerkt unter die Elfen, näherte sich dem Ritter, wurde unerkannt von ihm im Kreis geschwenkt und vernahm dabei Liebesworte aus seinem Munde. Sie gab sich endlich zu erkennen und sagte, er könne das gleiche Glück wie hier an ihrer Seite auf der Burg finden. Der Ritter war beschämt und ist nie wieder zu den Elfen gegangen, denn er hatte das Glück im eigenen Haus gefunden. Jener Platz aber wurde von da an die "Tanzwiese" genannt, und später entstand dort der Ort "Danzwiesen".
Noch heute sieht man die Elfen tanzen, wenn die Nebelschwaden sich um die Häuser winden und jeder Nachbar darin verschwindet.

Vom Bubenbader Weiher erzählt man sich die Sage von einer Mutter, die bereits sieben Mädchen das Leben geschenkt hatte und dessen Mann sich sehnlichst einen Knaben wünschte. Als sie nun wieder schwanger war und einem Mädchen das Leben geschenkt hatte, tauchte sie es in ihrer Verzweiflung in den Weiher und zog zu ihrer Freude einen gesunden Buben aus dem Wasser.
Und nun noch ein kleiner Spaziergang auf und um die Milseburg








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